Geldanlage und Steuern ’91 by Karl H. Lindmayer

By Karl H. Lindmayer

Der Anleger ist der einsamste Mensch der Welt. Niemand nimmt ihm die Entscheidung über Gelddispositionen - die sowohl Gewinn als auch Verlust bringen können - ab. Aber: Der Anleger kann sich im Vorfeld seiner Disposi­ tionen sachkundig beraten lassen. Im Rahmen der Anlageberatung aber nehmen heute wiederum Steuerfragen eine Schlüsselrolle ein, eine Folge der horrenden Steuersätze und unseres so ungemein kompliziert geworde­ nen Steuerrechts. Das Postulat: "Keine Geldanlage ohne vorherige Abklärung der steuerlichen Folgen" gilt auch keineswegs nur für große Vermögen. Gewichtige Erspar­ nisse durch Ausschöpfung legaler Steuervorteile wachsen gerade auch kleineren und mittleren Anlegern zu. Für sie hat jeder ersparte (oder ver­ schenkte) Hundertmarkschein Gewicht. Das vorliegende Buch ist geeignet, Anlageentscheidungen im Lichte des deutschen Steuerrechts zu erleichtern, mit dem Ziel, dem Finanzamt auf legale Weise möglichst nichts zu schenken. Bankberater sind keine Steuer­ berater, und Steuerberater können nicht die Bankberater ersetzen. Aber wer dieses Buch aufmerksam studiert, wird finden, daß es besser ist, schon im Gespräch mit der financial institution auch die Steuerweichen richtig zu stellen, denn sonst kann auch der Steuerberater oft nicht mehr helfen. Die Erkenntnis der Notwendigkeit, auf die Steuerbestimmungen allseits zu achten, steht nicht im Widerspruch zu einem ehernen Anlagegesetz: "Keine Anlage tätigen, die sich ausschließlich über Steuerersparnisse rentieren würde". Das vorliegende Buch ist in seinem systematischen Aufbau und mit seiner klaren Gliederung geeignet, Geldwertes zu bieten.

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Einfamilienhaus oder City?: Wohnorientierungen im Vergleich

Was once sind die entscheidenden Präferenzen beim Wohnen in einem Einfamilienhaus? Wie kann guy die Bewohner suburbaner Strukturen dazu animieren, in einem städtischen Kontext zu leben? Die beiden Fragen markieren den Forschungsgegenstand dieser Studie, in deren Rahmen Entwurfskriterien für eine mögliche Bauausstellung mit dem Thema "Alternativen zum Einfamilienhaus" erarbeitet werden.

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Nach einer Änderungsverfügung des Bundesfinanzministeriums sind Kreditinstitute verpflichtet, dem Finanzamt den Stand von Guthaben und Wertapiervermögen "zu Beginn" des Todestages des Erblassers zu melden und nicht mehr - wie zuvor üblich - zu einem späteren Zeitpunkt am jeweiligen Todestag. Bei einer späteren Feststellung des Kontostandes und Wertpapiervermögens sei vom Stand des Vortages auszugehen. Die Anzeigepflicht bezieht sich auf den Todeszeitpunkt des Erblassers (BMF IV C3-S3844-1206/88).

Außer bei kurzfristigen Operationen kann andererseits ein Limitieren der Aufträge eher hinderlich sein. Wegen 10 Pfennig oder einer Mark pro Aktie wird vielleicht die große Chance verpaßt. • Nicht von Emotionen beeinflussen lassen. • Der Anleger sollte sich nicht in seine Anlage "verlieben". 16 Grundsätzliche Überlegungen • Verluste durch rechtzeitigen Verkauf minimieren. Realisierte Verluste möglichst schnell vergessen. • Die richtige Kapitalanlage ist eher eine Kunst denn eine Wissenschaft.

Bei Überschreiten von 999,99 DM wird alles steuerpflichtig. Auch bei zusammenveranlagten Ehegatten hat jeder Ehepartner bis zu 999,99 DM steuerfrei. Voraussetzung ist, daß jeder Ehepartner Spekulationsgewinne erzielt. • Spitzensteuersatz Der Spitzensteuersatz beträgt 53 Prozent. • Summe der Einkünfte Saldo der positiven und negativen Einkünfte bei Addition der verschiedenen Einkunftsarten für einen Veranlagungszeitraum. • Steuerpflicht - - Unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

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